Die Geschichte von Dr. med. Jutta Mauermann

Warum wählte sie die Medizin als Berufsweg?

Vielleicht lag es schon in den Genen: ihre Mutter war als junge Frau Kriegskrankenschwester im 1. Weltkrieg. Ab 1949 absolvierte sie das Studium an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Zu großen Sprüngen ins Ausland reichte damals das Geld nicht. 

Dr. Mauermann arbeitete am von Haunerschen Kinderspital in München, wo auch die Doktorarbeit entstand. Praktische Zeit in der Chirurgie eines Landkrankenhauses. Es zog sie nicht in eine bestimmte Fachrichtung, sondern sie fand, daß sie als Allgemeine Ärztin am meisten bewirken könnte.

Zuerst war aber die Familie dran. Heirat – 3 Kinder. Als das jüngste 10 Jahre alt war, gründete sie eine große Gemeinschaftspraxis in München-Schwabing, mit einer Mischung aus Schul- und alternativer Medizin. 

Wie kam Dr. Mauermann auf die alternative Medizin?

Sie wachte eines Morgens auf und dachte: „Das kann doch nicht alles sein, was wir so machen in der klassischen Medizin: Diagnosen durch Geräte, Symptombekämpfung."

Der Weg führte sie nach Wien zu Prof. Matthias Dorcsi (Lehrstuhl für Homöopathie an der Universität) und über Prof. Johannes Bischko (Lehrstuhl für Akupunktur an der Universität) zur Aurikulomedizin (Ohrakupunktur). 

Dann folgten viele Wochen und Wochenenden in einer neuen Welt. Das kreative Oberhaupt der deutschen Aurikulomedizin war der mittlerweile hochgeehrte Arzt Dr. Frank Bahr. Ihm verdankte sie Wesentliches. Eigentlich ging das Lernen nochmal von vorne los: Meridiane, Zusammenhänge, chinesische Medizin, Laser, Homöopathie. Der Mensch – ein Wunder! Und das ganzheitliche Konzept. 

Immer öfter wurde bei der eingehenden Betrachtung von komplexen Krankheitsbildern festgestellt, daß es Zusammenhänge zwischen den Bildern gibt. Diese lassen sich faszinierenderweise auf wenige Schwerpunkt-Ursachen reduzieren, z.B. Zahnstörherde, Vergiftungen, energetische Ungleichgewichte. Nach diesen Ursachen zu suchen wurde die Hauptaufgabe dieser Ärzte.

Es ist mittlerweile eine Binsenweisheit, daß wir alle viel mehr Grundbelastungen ausgesetzt sind als früher, und zwar vom Kleinstkind-Alter an. Dazu gehören z.B.

  •   der veränderte Weizenanbau (Glutenunverträglichkeit)
  •   verzüchtete Milch, die Laktose-Unverträglichkeiten hervorruft
  •   Silberamalgam, das Quecksilber enthält, gehört zu den ganz üblen Giften, die schon vom Embryo im Mutterleib aufgenommen werden können

Das Gegenargument lautet: „Nicht jeder ist krank, der Silberamalgam im Mund hat“. Völlig richtig! Und nicht jeder steckt sich beim kranken Nachbarn an. Warum? Weil wir alle Individuen sind mit einer genetischen Grundanlage und mit unterschiedlichen intra-uterinen Erfahrungen, unterschiedlicher Kindheit, verschiedenen Umweltbelastungen, Gewohnheiten, Ernährung, etc.

Dr. Mauermanns persönliche Entgiftungs-Geschichte 

In den 60er-Jahren wohnte sie mit ihrem Mann und ihrer ersten Tochter ganz in der Nähe einer Chemiefabrik. Damals gab es noch keinen Umweltschutz, also keine Vorschriften für die Reduzierung der Abgase – alles wurde durch den Schornstein rausgeblasen. Manchmal, wenn der Wind von der Fabrik wehte, schmeckte die Luft pappig, das war die Chemie.

Ihr junger Körper konnte diesen „Erstschlag“ noch verkraften, aber der „Zweitschlag“ in den 70er-Jahren machte sie sehr krank. Dieser bestand im dauerhaften Einatmen von giftigen Gasen, die vom Holzschutzmittel Xylamon ausdünsteten (dieses ist inzwischen längst verboten). Sie wohnte damals in einem Holzhaus. Von den Zusammenhängen zwischen Chemie und Gesundheit hatte man damals noch kaum Ahnung. 

Sie hat damals unter schrecklichen Vergiftungs-Zuständen gelitten: Schwäche, Asthma, Übelkeit, riesig geschwollene Hände, Füße und auch der Kopf. Die Schilddrüse löste sich auf und keiner merkte es. Die Laborwerte waren schrecklich. Dr. Mauermann hat lange Zeit keine Hilfe gefunden und von den Zusammenhängen keine Ahnung gehabt. Erst durch einen Umwelt-Mediziner kam Klarheit ins Bild.  

Sie verstand, daß sie dringend gründlich entgiften mußte, um wieder gesund zu werden. Dazu verwendete sie vor allem die Methoden von Dr. Hulda Clark (zappen), ergänzt durch Vitamine, Mineralien, Enzyme und Basenmittel. 

Dr. Jutta Mauermann ist jetzt 85 Jahre alt. Sie hat kontinuierlich immer wieder entgiftet, deshalb geht es ihr heute gut: geistig völlig klar und aktiv, praktiziert sie Yoga und Feldenkrais und hat mit 85 Jahren noch immer genug Energie, um in ihrer Praxis Menschen zu helfen. Ihre Erfahrungen gibt sie mittlerweile auch durch das Schreiben von Büchern weiter.