Aminosäuren

Aminosäuren werden zu Recht „Bausteine des Lebens“ genannt. Sie unterscheiden sich in proteinogene (z.B. Arginin) und nicht-proteinogene Aminosäuren (z.B. Ornithin).

L-Aminosäuren sind in der Biochemie von großer Bedeutung, da sie die Bausteine von Peptiden und Proteinen (Eiweißen) sind. Aminosäureketten werden in Abhängigkeit von ihrer Länge als Peptide oder Proteine bezeichnet. Aminosäureketten mit einer Länge von unter zirka 100 Aminosäuren werden meist noch als Peptide bezeichnet, erst ab einer größeren Kettenlänge spricht man von Proteinen.

In Form von Nahrung aufgenommene Proteine werden bei der Verdauung in L-Aminosäuren zerlegt. In der Leber werden sie weiter verwertet. Entweder werden sie zur Proteinbiosynthese verwendet oder abgebaut

Bisher sind 23 proteinogene Aminosäuren bekannt und 400 nicht-proteinogene, natürlich vorkommende Aminosäuren, die biologische Funktionen haben. Die Anzahl der synthetisch erzeugten und die der theoretisch möglichen Aminosäuren ist noch erheblich größer. Aminosäuren gibt es übrigens nicht nur auf der Erde, sondern auch auf Kometen, Meteoriten und sogar in Gaswolken.